Netzwerk stellte sich dem Landrat vor

Bild: Sie sind sicher, gut zusammen zu arbeiten (v. l.): Dorothea Stauvermann, Reiner Krauße, Landrat Dr. Klaus Effing, Norbert Klapper.

Finanziell sind die Versicherten etwa zur Hälfte am Gesundheitssystem beteiligt, gefragt sind sie aber nur, so lange sie noch potenzielle Versicherte sind. Danach sind sie Antragsteller, und nicht selten kommen sie sich als Bittsteller vor. Das war der Anlass für die Gründung    des Versicherten- und Patientennetzwerks im Kreis Steinfurt, das – auf Kreisebene – erste  in der Bundesrepublik. Hervorgegangen ist es aus dem Sozialverband VdK Kreis Steinfurt, der Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt und dem Paritätischen im Kreis Steinfurt. Jetzt stellten sich die Akteure beim Steinfurter Landrat Dr. Klaus Effing vor. Die besondere Problemstellung hinsichtlich der ärztlichen Versorgung in einem Landkreis bedurfte keiner langen Diskussion. Die Netzwerker berichteten sodann aus ihrer Arbeit, die einerseits dadurch gekennzeichnet ist, dass man sich aus personellen Gründen grundsätzlich nicht um einzelne Fälle kümmern kann. Weiterlesen

Fragen zur Pflege und zur gesundheitlichen Versorgung wurden diskutiert

Diskutierten aktuelle Fragen zur Pflegeausbildung und gesundheitlichen Versorgung: (v. r.) Petra Berger (Leiterin des Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine / Emsdetten), Staatssekretär   Karl-Josef Laumann (CDU), Helena Willers (Dozentin) und Norbert Klapper (Versicherten- und Patientennetzwerk im Kreis Steinfurt).Das Vorhaben der Bundesregierung, die Altenpflege-, die Krankenpflege- und die Kinderkrankenpflegeausbildung zu einer Pflegeausbildung zu vereinheitlichen, hat in allen drei Bereichen eine gewisse Unruhe und stellenweise auch Ängste ausgelöst. Bedenken und Anregungen wurden jetzt mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigten für Pflege, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, erörtert. Neben diversen Fragen zur Ausgestaltung einer solchen gemeinsamen Ausbildung stand im Mittelpunkt die Sorge, Auszubildende, die sich ursprünglich für die Altenpflege entschieden hätten, könnten sich umorientieren und der Altenpflege verloren gehen. Karl-Josef Laumann sieht dagegen gerade hier die Chancen der Ausbildungsträger in allen drei Bereichen, die auf diese Weise künftige Fachkräfte und potenzielle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kennenlernen, die ihnen im bisherigen System gar nicht begegnen. Weiterlesen

Patientennetzwerk sammelt Meinungen

Wer soll über die medizinische Versorgung eines Menschen entscheiden dürfen, wenn der Betroffene es selbst nicht kann? Die Länder arbeiten an einer neuen Regelung für Ehepartner. Kritik kommt unter anderem vom Versicherten- und Patientennetzwerk im Kreis Steinfurt. Auch ohne schriftliche Vollmacht sollen Eheleute nach einem Unfall oder bei schwerer Krankheit über die medizinische Versorgung ihres Partners entscheiden dürfen. Auf Initiative Baden-Württembergs hat eine Länderarbeitsgruppe einen entsprechenden Vorschlag erarbeitet.

Die Regelung solle zwar genau das umsetzen, was die Mehrheit der Bevölkerung – fälschlicherweise – ohnehin denke:   dass Ehepartner in medizinischen Fragen entscheiden dürften. Ohne Vorsorgevollmacht sei das bisher aber nicht möglich. Die Justizminister sollen bei ihrer Konferenz Anfang Juni über die Initiative beraten. Weiterlesen

Sozialticket mit Verspätung

Mit 4-jähriger Verspätung führt der Kreis Steinfurt nun in 2016 günstige Mobiltickets für finanziell schwache Personengruppen ein. Das begrüßt das Versicherten- und Patientennetzwerk im Kreis Steinfurt. Dass den Betroffenen im Kreis Steinfurt die Leistung, die das Land Nordrhein-Westfalen seit 2012 fördert, über die Jahre vorenthalten wurde, ruft es gleichzeitig in Erinnerung. Es dürfe daran erinnert werden, dass eine Mehrheit des Kreistags Steinfurt die von der SPD-Fraktion bereits seit 2011 geforderte Einführung des Tickets verhindert hat. Zu den Betroffenen gehören auch Personen, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, um zum Beispiel einen Facharzt in Münster aufzusuchen, was in der Regel von den Krankenkassen nicht bezahlt wird.

Aktuelles zur Pflege – auch im Kreis Steinfurt – diskutiert

Kein Anspruch des Marienhospitals

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Kurse für Angehörige

Für Angehörige von Patienten mit Demenz bieten der Caritas Verband Steinfurt und die BARMER BEK auch in 2016 Fortbildungskurse an, die wir Ihnen empfehlen.

Handzettel Demenzkurs dPV Ochtup

Voraussichtliche Kurse für Angehörige und Interessierte für das Jahr 2016