Treffen mit Ministerpräsident Ramelow

Foto (v. l.) : Margret und Reiner Krauße, Ministerpräsident Bodo Ramelow, Norbert Klapper, Bärbel SiepmannAnlässlich des Neujahrsempfangs der Partei Die Linke, die zum 3. Februar 2017 in die Kulturschmiede Greven eingeladen hatte, nutzten wir die Gelegenheit, auch ein Gespräch mit dem Ehrengast und Ministerpräsidenten von Thüringen, Bodo Ramelow, zu führen. Bereits am Mittagessen am gleichen Tag, das im kleinen Kreis in Emsdetten stattfand, hatte Norbert Klapper in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Paritätischen teilgenommen. Dort berichtete Bodo Ramelow unter anderem von der demografischen Entwicklung in Thüringen und ihren Auswirkungen auf die gesundheitspolitische Situation im Lande. Danach hatte Bodo Ramelow Firmen besichtigt und sich ins goldene Buch der Stadt eingetragen. Am Abend berichtete er uns ausführlich und sehr angetan von den positiven Eindrücken, die er tagsüber im Kreis Steinfurt gesammelt hatte.

Studie: Bessere Demenz-Versorgung durch speziell geschulte Fachkräfte

In Deutschland leben 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Die meisten von ihnen werden zu Hause durch Angehörige betreut. Spezielle Pflegekräfte können helfen, die Lebensqualität wieder zu steigern und die Situation zu entspannen, wie eine Studie ergab.

Mit einem neuen häuslichen Versorgungskonzept kann einer Studie zufolge Demenz-Erkrankten und ihren Angehörigen das Leben erleichtert werden. Kern des Konzeptes sind speziell geschulte Pflegekräfte (Dementia Care Manager), die die Betroffenen und Angehörigen beraten, die Bedarfe erfassen und zusammen mit dem Hausarzt einen Behandlungsplan erarbeiten, wie die Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen in Greifswald zeigte.

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Behandlungsfehler – Rechte der Patienten

Fast 15.000 Patienten haben sich im vergangenen Jahr über Behandlungsfehler beklagt, etwa jeder vierte hat vor Gericht Recht bekommen. Nicht jeder scheinbare Behandlungsfehler ist einer, aber was kann man im Fall der Fälle tun?

Es ist der Albtraum für jeden Patienten: Der Arzt macht einen Fehler bei der Behandlung und der Betroffene trägt Folgeschäden davon. 2015 gab es laut MDS (Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen) circa 14.800 Vorwürfe von Behandlungsfehlern. In jedem vierten Fall bestätigten die Gutachter die Vermutung der Patienten. Doch diese Zahlen sind wohl nur die Spitze des Eisbergs.

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Bundesrat: Partner sollen sich bei Krankheit automatisch vertreten dürfen

Freitag, 14. Oktober 2016

Berlin – Ehegatten und Lebenspartner sollen sich im Falle einer schweren Erkrankung oder eines Unfalls automatisch gegenseitig vertreten dürfen. Dies sieht ein Gesetz­ent­wurf vor, den die Länderkammer heute beschlossen hat.

Ist ein volljähriger Partner wegen eines Unfalls oder einer schweren Erkrankung nicht mehr in der Lage, für sich zu entscheiden und hat nichts Gegenteiliges geäußert, soll der Partner die mit dem Krankheitsfall zusammenhängenden Angelegenheiten für eine begrenzte Zeit regeln dürfen. Er kann dann etwa in ärztliche Heilbehandlungen ein­willi­gen, Be­handlungsverträge mit Ärzten und Krankenhäusern abschließen oder Ansprüche des Partners gegenüber der Krankenversicherung geltend machen. Weiterlesen

Patientenverfügung besser überprüfen lassen!

Die Entscheidung des Bundesgerichthofs zu Patientenverfügungen hat bei manchem für Verwirrung gesorgt. Fest steht: Wer sicher sein will, dass im Ernstfall möglichst viel nach seinen Vorstellungen läuft, sollte seine Patientenverfügung überprüfen – und ärztlichen und juristischen Rat einholen.

Von Martin Wortmann

Nach dem BGH-Urteil ist ein Blick in die Patientenverfügung ratsam.

KARLSRUHE. Die jüngste Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe zum Thema Patientenverfügung hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Einigkeit besteht allerdings darin, dass Bürger mit Patientenverfügung diese nun nochmals überprüfen sollten. Weiterlesen

Viel Unwissen bei Patientenrechten

Erhebliche Wissenslücken bei Patientenrechten hat die Verbraucherzentrale Hamburg ausgemacht.

HAMBURG. Viele Menschen halten Ärzte für verpflichtet, unaufgefordert über Fehler zu informieren. Dies ergab eine Umfrage der Verbraucherzentrale Hamburg, die 300 Personen stichprobenartig zu ihren Patientenrechten befragt hat.

Tatsächlich müssen Ärzte Patienten nur dann über einen vermuteten Behandlungsfehler aufklären, wenn sie ausdrücklich danach gefragt werden oder dadurch ein gesundheitlicher Schaden verhindert werden kann.

„Ja, mein Arzt muss mich unaufgefordert über alles, was in meiner Behandlung schief gelaufen ist, informieren, egal ob er oder ein Kollege den Fehler gemacht hat.“

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