Monatsarchive: November 2012

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Interdisziplinäre Transplantationskonferenz für Aufnahme in die Warteliste jetzt verbindlich

Berlin. Die Bundesärztekammer (BÄK) hat die Allgemeinen Grundsätze für die Aufnahme in die Warteliste zur Organtransplantation in ihren Richtlinien verändert.
Weitere Informationen: www.aerzteblatt.de/nachrichten/52335

Ärger mit Langfristverordnungen auch im Kreis Steinfurt?

Für chronisch kranke und Menschen mit Behinderungen war es zuweilen schwer, Folgeverordnungen zu bekommen, weil sie das Budget des verordnenden Arztes belasteten. Das sollte sich durch das Versorgungsstrukturgesetz ändern.  Unter anderem Patienten mit einem Schlaganfall, einer Hirnblutung oder Parkinsonpatienten können inzwischen so genannte Langfristverordnungen bekommen, die in der Regel ein Jahr gelten. Dem Patienten ersparen sie einige Arztbesuche, und der Arzt braucht sich um sein Budget nicht zu sorgen, weil die Langfristverordnung darauf nicht angerechnet wird. Insgesamt wird der bürokratische Aufwand – auch für Krankenkassen – reduziert. Der behandelnde Arzt kann dem Patienten behilflich sein, indem er ihm einen entsprechenden Vordruck mitgibt, den dieser nur noch unterschreiben und bei seiner Krankenkasse einzureichen braucht. Weiterlesen

Vertrauensstelle Transplantationsmedizin eingerichtet

Die Prüfungskommission und die Überwachungskommission in gemeinsamer Trägerschaft von Deutscher Krankenhausgesellschaft, GKV-Spitzenverband und Bundesärztekammer haben eine unabhängige Vertrauensstelle Transplantationsmedizin zur (auch anonymen) Meldung von Auffälligkeiten und Verstößen gegen das Transplantationsrecht eingerichtet.

weiter: www.aerzteblatt.de/nachrichten/52288

Netzwerk bei MdB Maria Klein-Schmeink

Die bewährte Zusammenarbeit unbedingt fortsetzen wollen (v. l.) Reiner Krauße, MdB Maria Klein-Schmeink, Dorothea Stauvermann und Norbert Klapper. Um das Versicherten- und Patientennetzwerk im Kreis Steinfurt (Kooperationspartner des Paritätischen) vorzustellen, statteten Dorothea Stauvermann, Reiner Krauße und Norbert Klapper dem Mitglied des Gesundheitsausschusses im Bundestag,  MdB Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90 / Die Grünen), einen Besuch in deren Büro in Münster ab. Wie es zur Gründung der nunmehr ein Jahr bestehenden Organisation, der landes- und wahrscheinlich bundesweit einzigen ihrer Art auf Kreisebene, kam, war schnell erläutert. Die zusammenfassende Bewertung der Bundestagsabgeordneten: “Ich freue mich, dass wir im Umkreis von Münster eine engagierte Patientenbewegung haben, die dem Lobbyinteresse der Anbieter und Kostenträger die Interessen der Patienten und Versicherten entgegensetzt.“

Selbstverständlich wurde die Begegnung auch zur Diskussion aktueller Fragen genutzt. Die Kritik der Netzwerker an Ärzten, die gemeinsam ein Zentrum unterhalten, in dem zum Beispiel physiotherapeutische Leistungen angeboten werden, die diese Ärzte selbst verordnen, teilte Maria Klein-Schmeink ausdrücklich, was aber überhaupt nicht gegen Ärztenetzwerke an sich spricht, war man sich einig. Die Netzwerker schilderten ferner ihre Vorstellungen und Aktivitäten zur Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen in der Pflege. Weiterlesen