Monatsarchive: Juli 2015

Familiäre Pflege sichern

(v. l.)  Dr. Klaus Effing (Kreisverwaltung Steinfurt), Norbert Klapper (Paritätischer), Petra Berger (Caritasbildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine), Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Wolfgang Dargel (Caritas Bildungswerk Ahaus), Volker Grimmelsmann (Caritasbildungszentrum für Pflege und Gesundheit Ibbenbüren), Brunhilde Dierkes-Zumhasch (Jugend- und Familiendienst Rheine). Staatssekretär K.-J. Laumann im Rheine:
Die familiäre Pflege muss gesichert werden. Das betonte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigter für Pflege, Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU), anlässlich einer Veranstaltung im Rheiner Bürgerhof fest, zu der das Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine, der Jugend- und Familiendienst Rheine und der Paritätische im Kreis Steinfurt eingeladen hatten. „Zwei Drittel der pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause gepflegt. Und wiederum zwei Drittel davon ohne Hinzuziehung eines Pflegedienstes,“ so K.-J. Laumann.

Gegenwärtig sind es die geburtenstarken Jahrgänge, vornehmlich Frauen, die pflegen. Das System breche aber zusammen, wenn die geburtenstarken Jahrgänge, die häufig gar keine Kinder haben, selbst pflegebedürftig Weiterlesen

Karl-Josef Laumann besuchte Betreuungszentrum St. Arnold

Patientennetzwerk fragt nach Finanzierung der Schwerstpflege

(v. l.) Karin Jöhring (IKK classic), Markus und Iris Beckmann (Betreuungszentrum St. Arnold), Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Dorothea Stauvermann, Norbert Klapper und Reiner Krauße vom Versicherten- und Patientennetzwerk im Kreis Steinfurt.

Eine unbefriedigende Regelung der Finanzierung der Pflege und Betreuung schwerstpflegebedürftiger Personen nahm das Versicherten- und Patientennetzwerk im Kreis Steinfurt zum Anlass, den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigten für Pflege, Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU) , ins Betreuungszentrum St. Arnold einzuladen. Auch schwerstpflegebedürftige Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen erhalten grundsätzlich keine Leistungen der Krankversicherung (SGB V). Vielmehr gelten die Pflegeleistungen durch den Pflegesatz und die Leistungen der Pflegeversicherung (SGB XI) als abgegolten. Unter anderem für Bewohner, die Dauerbeatmung benötigen, ist der personelle Aufwand aber sehr hoch. Krankenkassen zahlen von Fall zu Fall einen Aufschlag etwa in Höhe von 50 € pro Tag. Das reicht aber nicht. Deshalb sind je nach Einzelfall Zuzahlungen der Betroffenen nötig, und wenn sie vermögenslos sind (weniger als 2600 € Vermögen besitzen), zahlt das Sozialamt. Weiterlesen

Karl-Josef Laumann zu Umwelterkrankungen: Dicke Bretter bohren

(v. l.) Im Gemeindezentrum St. Marien (Rheine) trafen sich Dorothea Stauvermann*, Karin Jöhring (IKK classic), Gesine Radink*, Norbert Klapper*, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Monika Franke*, Reiner  Krauße*. * = Versicherten-  und Patientennetzwerk im Kreis Steinfurt.Patientinnen und Patienten, die an einer Umwelterkrankung leiden, sind neben vielfachen Einschränkungen in ihrer Lebensführung, von der sich Gesunde kaum ein Bild machen können, auch als Patienten in vielfacher Hinsicht benachteiligt. Unter anderem gibt es kaum diesbezüglich versierte Ärzte und Krankenhäuser und auch keine speziellen Medikamente. Nahrungsergänzungsmittel, die in dem einen oder anderen Fall nachweislich sehr helfen, dürfen von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. Grund genug für das Versicherten- und Patientennetzwerk im Kreis Steinfurt, den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Beauftragten für Pflege, Karl-Josef Laumann (CDU), zu einem Gespräch mit betroffenen Personen sowie der Regionaldirektorin Münsterland-Nord der IKK classic, Karin Jöhring, einzuladen.

Sie bestätigte die gegenwärtige Kostenregelung, die aber nur der Gemeinsame Bundesauschuss ändern könne. Karl-Josef Laumann, der sich erneut als guter Zuhörer erwies, erkannte sofort die Komplexität der einschlägigen Sachverhalte. Schnelle Hilfe konnte er nicht in Aussicht stellen. Weiterlesen